Pressestimmen

Volksstimme Magdeburg

"Romantisch herber Geist durchwaltete Brahms' berühmtes Klarinettquintett. Auch hier
war wiederum eine exzellente Klangregie zu hören, wenn sich die Instrumente zu
gemeinsamem Spiel zusammenschlossen."

MAZ

"Ungewöhnlich voll besetzt war der Saal, als hätten alle gewußt, was da auf sie zu kam.
Die Camerata Instrumentale Berlin hielt, was angekündigt war - musikalische Späße.
Die acht Musiker erwiesen sich nicht nur brillant als Musiker, sondern auch als Mimen.
Zum Abschluß gab es Standing Ovations."

Berliner Morgenpost

"So lustig sich Mozart in seinem "Musikalischen Spaß" auch gibt, der begnadete Musiker schaut
doch überall hervor. Die Camerata wurde allen Aspekten meisterlich gerecht."

Potsdamer Neueste Nachrichten

"Mir gefielen nicht nur das Können und die musikalische Ausstrahlung des Ensembles,
sondern dass trotz des vielfachen Abspielens des Konzeptes so viel Unmittelbarkeit im
Kontakt mit den Hörern und eigene Freude am Musizieren geblieben ist.

Kieler Nachrichten

"Das Quintett für Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello aus dem Jahr 1932 bildete
den spritzigen Abschluß dieses Konzertes, welches nicht ohne Zugabe und lang anhaltenden
Applaus beendet wurde."

Marburger Zeitung

"Hochkarätige Kammermusik wie in diesem Programm erfordert den vollen Einsatz aller Beteiligten
und langjähriges Zusammenspiel.
Die Camerata Instrumentale Berlin ließ diesbezüglich keine Wünsche offen."

Rheinische Post

"... Meister ihres Fachs mit brilliantem Können."

Osterholzer Zeitung

"Nicht enden wollender Applaus und Bravorufe... begeistert feierte das Osterholz- Scharmbecker
Publikum auf Gut Sandbeck kürzlich das Ensemble Camerata Instrumentale Berlin."

MOZ - 22.Mai 2018
"Pure Entspannung unterm Blätterdom" - Saisonstart in Buckow für "Klassik im Grünen"

VON PETER BUSKE
Buckow. "Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! Es grünte und blühte in Feld und Wald;
auf Hügeln und Höh'n, in Büschen und Hecken übten ein fröhliches Lied die
neuermunterten Vögel. Jede Wiese sproßte vor Blumen in duftenden Gründen, festlich
heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde." Was sich wie ein aktueller Wetterbericht
aus der Märkischen Schweiz liest, stammt aus Johann Wolfgang von Goethes Versepos "Reineke Fuchs".
Es könnte aber nicht besser auf den Buckower Schlosspark passen, in dem am Pfingstsonntag das
Eröffnungskonzert der diesjährigen Saison von "Klassik im Grünen" stattfand. ...

...Ein gefälliges Thema, kunstvoll verarbeitet - mehr braucht es für das Quintett op. 2 Nr.2 von Andreas Romberg nicht.
Die Flöte (Nicola Lienert) gibt es vor, dann wandert es durch die anderen Instrumente und erscheint in immer neuem Licht.
Ein heiter durchpulstes Menuetto und ein fröhlich beschwingtes Finale zeugen davon, dass es in dem Werk
weitgehend konfliktfrei zugeht...
...Der Musiker Zusammenspiel erweist sich als sehr ausgewogen. Ein Vorzug auch für die Wiedergabe des h-Moll - Quintetts op. 107
von Ferdinand Ries, dem Schüler und Sekretär von Beethoven und ein mehr als nur achtbarer Komponist.
Das Werk schlägt gleich zu Beginn leidenschaftliche Töne an. Und wie gehabt überstrahlt die Flöte beim
Frage- und Antwortspiel mit der Violine (Anna Barbara Kastelewicz), den beiden Bratschen (Uwe Gaffrontke, Daniel Mögelin)
und Cello (Tobias Münch) den tiefgründigen musikalischen Disput. Doch oft dürfen die Vier kollektive Beiträge
liefern, in die sich die Flöte immer wieder einmischt. Das schafft Spannung und Abwechslung.
Die hält auch das A-Dur - Quartett op. 51 Nr. 3 des deutsch-dänischen Komponisten Friedrich Kuhlau, den man einst
"Beethoven der Flöte" nannte, reichlich parat. Pointierte Dialoge und reizvolle Wechselgespräche gibt es zu bewundern,
wobei trillerreiche Flötentöne sich mit tänzerischem Streicherschwung verbinden. Ein gelungener Start in die Saison.